Aktuelles / Politik

Fridays For Future 13.12.2019

Fridays For Future wird ein Jahr alt! Die Jugend hat wahnsinnig viel geschafft! 52 Wochen Streik haben dazu geführt, dass die Klimakrise im breiten öffentlichen und politischen Bewusstsein angekommen ist – die Regierungen zum Handeln gebracht haben sie leider noch nicht:( In dieser humanitären Krise ist Aufgeben für die Jugend Gott sei Dank keine Option. Gleich ob zum ersten oder 53. Mal – seid zur Geburtstagsparty dabei! Danach: Freut Euch auf neue Aktionsformen, macht mit und unterstützt die jungen Menschen – es geht nur zusammen!!!

Erinnerung/Reminder

Das Schaukelpferd unserer jüngsten Tochter (unten im Bild) ist über dreißig Jahre alt… unsere Enkelkinder nutzten und nutzen es auch alle… ich wünsche mir, dass auch die nächsten Generationen überall auf dem Planeten die Möglichkeit haben ähnlich zu leben wie wir (lieber mit Einschränkungen als gar nicht)… folgt den Wissenschaftlern und Politikern, die sich mit „Degrowth“ (Postwachstum, Wachstumsrücknahme) beschäftigen und schon Handlungsvorschläge für die EU entwarfen… das vielgeliebte „Wachstum“ hält nur noch Pillen für den „Ökozid“ bereit. Bis morgen dann!

Fridays For Future – noch drei Tage bis zur Großdemo

Diesen Post setzte ich gestern auf Instagram, Facebook, Twitter…die grüne Zahl ist der Countdown zum 29.11.19. Gleich werde ich den Eintrag für heute vornehmen. Das Foto muss noch vorbereitet werden. Die Angelegenheit ist dringend –

wenn ich sehe, wie Künstler*innen um Urheberrechte ringen, Militärbündnisse Aufrüstung anstreben, Politiker*Innen gucken , wer das Sagen hat, haben soll, haben will, die Wirtschaft das „grüne Wachstum“ proklamiert, was z. B. meint: kurze Zeit für starkes Wachstum sorgen durch die energiereiche und ressourcenintensive Herstellung von E-Autos (bei der Förderung von Lithium, das auch in Handyakkus steckt, werden in Südamerika Unmengen umweltschädlichen Staubs frei und Unmengen an Wasser verbraucht, für 1 Tonne Lithium ca.1 Millionen Liter)… Hauptsache eben Wachstum, egal wie… dann fürchte ich, leben die alle noch im vorigen Jahrtausend und bereiten unwissend das Ende der Menschheit vor. Oder nein, sie wissen es und denken „Nach uns die Sintflut“. Als Schriftstellerin möchte ich hier den Literaturwissenschaftler, Kritiker, Schriftsteller und Musikwissenschaftler Hans Mayer ( 1907-2001) zitieren: Man schreibt ja nicht ein Buch und Erinnerung, damit alles in einer Weltkatastrophe zugrunde geht, sondern man möchte, dass es eine Nachwelt gibt. Die jungen Menschen von FFF – es sind jetzt noch 2 Tage bis zur Großdemo am 29.11.2019 – brauchen jede Unterstützung!!!